Käseliebhaber aufgepasst: Der “Schwarze Wenzel” ist wieder da

Käseliebhaber aufgepasst: Der Schwarze Wenzel ist wieder da. Die Biomolkerei Söbbeke lässt diese handwerklich gekäste Spezialität ein ganzes Jahr auf Fichtenbrettern reifen. Dadurch erhält der Schwarze Wenzel sein kräftiges Aroma, so dass er sich gerne durch ein Glas kräftigen Rotwein begleiten lässt. Auch Vegetarier können beherzt zugreifen, da mikrobielles Lab zum Einsatz kommt. Wie in jedem Jahr landet nur eine limitierte Anzahl der begehrten Laibe in ausgesuchten Käsetheken.

Aber wie kommt der Schwarze Wenzel zu seinem Namen? Der Gerichtsvollzieher Wenzel war eine abgrundgütige Seele, wurde jedoch aufgrund seines Amtes auf allen Höfen rund um Münster gefürchtet. Wer von ihm eine Marke an Truhe oder Schrank geklebt bekam, der war „ gewenzelt“ worden. Einen jedoch konnte er nie „ wenzeln“, den listigen Tollen Bomberg, Baron von Romberg aus Buldern. Nur gut, dass der heutige Schwarze Wenzel nicht mehr “wenzelt”, sondern als leckere Spezialität daher kommt. Gerade Recht gewesen, wäre dieser Käse dem Herrn Wenzel, denn er wusste, dass man die nötige Reife für sein Amt in Ernst und Würde benötigt.