Aktuelles

Rezepte der Woche 5.12. - 11.12.2016

Wir bemühen uns, Ihnen die Rezepte für die kommende Woche schon jeweils am Samstag bereitzustellen, sodass Sie auf Wunsch die noch fehlenden Zutaten dazubestellen können.
Download der Rezepte als pdf-Datei.

 

Änderung des Liefertags für die Tour Dortmund I

Aus organisatorischen Gründen wird die Tour Dortmund I ab dem 25.11.2016 nicht mehr am Donnerstag, sondern freitags ausgeliefert. Diese Änderung gilt mindestens bis zum Ende des Jahres. (Im Onlineshop ist die Änderung erst ab nächster Woche erkennbar).

 

Flaschenpost

Unser Weinkatalog mit vielen Informationen zu den Weinen, Winzern und Anbaugebieten:

 

Fleischbestellung zu Weihnachten


© Kathleen Rekowski - Fotolia.com

Sie können ab jetzt in unserem Onlineshop Fleisch bestellen, das mit der Grünen Kiste direkt vor den Feiertagen ausgeliefert wird.
Artikel, die mit dem Hinweis versehen sind "lieferbar ab Auslieferung 21.12.16" sind für die Touren am 19. und 20. 12. (also Montag und Dienstag) so nicht bestellbar.
Kunden, die diese Artikel wünschen, mögen bitte Kontakt mit uns aufnehmen, wir werden dann Alternativen anbieten.
Wir behalten uns vor, bei Lieferengpässen auf andere Lieferanten zurückzugreifen - das kann dazu führen, dass sich die Preise geringfügig ändern können.
Bestellschluss ist der 05.12.2016.
Fleischliste

 

Eine Bitte in eigener Sache an unsere Abokunden

Seit einiger Zeit stellen wir leider fest, dass viele unserer Pfandkisten, in denen wir die Lieferung zustellen, nicht zurückkommen und zur Lagerung unterschiedlichster Inhalte benutzt werden, sodass wir immer wieder neue Kisten dazukaufen müssen.
Deshalb die dringende Bitte: Stellen Sie die Pfandkiste (die übrigens unser Eigentum ist) doch bei jeder Lieferung mitnahmebereit an den vereinbarten Ort zurück.

Vielen Dank
Der Weidenhof

 

Seifen aus Aleppo


© Treibholz

Aleppo – das ist die Heimat von Talal Anis und seinem Bruder Feras. Die beiden Syrer betreiben dort eine Seifensiederei - unter schwierigsten Bedingungen.
Noch 2010 gab es in Aleppo um die 150 bis 200 Seifensieder. Inzwischen sind die meisten der traditionsreichen Werkstätten nicht mehr zugänglich. Die wenigen noch verbliebenen Seifensieder, darunter die Familie Anis, helfen sich und arbeiten zusammen.
Ihr deutscher Geschäftspartner, der Bio-Pionier Treibholz, spielt eine wichtige Rolle dabei. "Wir halten Talal Anis und seinem Familienunternehmen die Treue", sagt Gabriele Krüger von Treibholz. Sie bedankt sich auch im Namen der Seifensieder von Aleppo für jedes verkaufte Seifenstück, das ein Stück Solidarität mit den Menschen dort bedeute.
Die Seifen sind jetzt bei uns und in unserem Onlineshop erhältlich. mehr Informationen (unten auf der Seite: "Seifen aus Aleppo")

 

Wissenswertes für Besserwisser: Puntarelle

Dieser auch Römischer Chicoree genannte Salat ist eine Chicoree-Sorte. Obwohl nicht gebleicht und somit grün, ist er etwas milder im Geschmack. Der Gehalt an Inhaltsstoffen unterscheidet sich kaum von dem der anderen Chicoree-Arten. Verwendet werden - mit einem Dressing aus Knoblauch, Anchovis, Weißweinessig und Öl - die verwachsenen Innenteile des Kopfes, die sich - in dünne Streifen geschnitten und in kaltem Wasser eingelegt - auf typische Art kräuseln. Die an Löwenzahn erinnernden Umblätter können ebenfalls verzehrt werden. Catalogna Puntarelle di Galatina ist ähnlich der wilden Zichorie, aber aufrecht mit langen Stielen und kleinen gezackten Blättern. Späte Sorte und Spezialität aus Apulien für Salate und Feinschmeckergerichte.

Ein leichtes, verdauungsförderndes Abendgericht: Die Catalogna-Blätter müssen nur wie Spinat in leicht gesalzenem Wasser gekocht, abgetropft, mit Parmesan bestreut und mit Olivenöl beträufelt werden. Mit Ciabatta-Brötchen essen.

 

Wissenswertes für Besserwisser: die Kaki

Der aus dem griechischen stammende botanische Name der Kaki bedeutet "Göttliches Feuer". Damit sind diese außergewöhnlichen, gelborange bis tiefroten Früchte bestens beschrieben. Die Beschaffenheit erinnert an Tomaten, der Geschmack allerdings ist eine Komposition aus aprikosen- und birnenartigen Aromen. Das Aroma entfaltet sich erst, wenn die Frucht schon überreif ist. Dann ist der bittere, adstringierende (zusammenziehend wirkende) Gerbstoff Tannin weitgehend umgewandelt. Die heute handelsüblichen Kakisorten sind allerdings vom Gerbstoff weitgehend befreit. Dies geschieht in Kammern in denen die Kaki bei ca. 20° C und unter Zugabe von reinem Alkohol gelagert und der Gerbstoff abgebaut wird. Genossen wird sie am besten roh, indem sie aus der Schale gelöffelt wird. Damit Kakis unbeschadet nach Deutschland gelangen, werden sie relativ frühreif geerntet, bei Zimmertemperatur reifen sie aber schnell nach. Dann schimmert das Fruchtfleisch glasig und glänzend durch die Schale.

 

Wissenswertes für Besserwisser: die Endivie

Die Endivie stammt aus dem östlichen Mittelmeerraum und war schon den Römern und Griechen bekannt. In Nordeuropa wurde sie erstmals im 16. Jahrhundert beschrieben. Als nahe Verwandte des Chicorees enthält die Endivie ebenfalls den Bitterstoff Intybin. Diesem Stoff werden positive Auswirkungen auf die Verdauung und das Blutgefäßsystem nachgesagt. Er beeinträchtigt allerdings auch den Geschmack. Aus diesem Grund wurden die Endivien früher arbeitsaufwendig gebleicht. Durch das Bleichen unter schwarzer Folie oder Plastikhüten entstand das gelbe, bitterstoffarme Herz. Die heutigen Sorten sind selbstbleichend und relativ bitterstoffarm. Die Endivie ist ein typischer Wintersalat, sie kann aber ebenso als Gemüse, gegart oder in Butter geschmort, zubereitet werden. Es gibt zwei Varietäten, den breitblättrigen, ganzrändigen Escariol und den geschlitzt blättrigen, krausen Frisee.

 

Wiederentdeckt: der Hirschhornwegerich

Schon die Römer kochten mit dem Hirschhornwegerich! In Italien ist es unter dem Namen Piantaggine barbarella, Erba Stella oder Minutiona zu finden und wird als Salat oder Gemüse genutzt. Auch die Blütenknospen kann man bedenkenlos verwenden.
Der Anbau erfolgte in den letzten Jahrzehnten in relativ kleinem Rahmen, da die Pflanze weitgehend von den heute üblichen Gemüse und Salaten verdrängt wurde.
Im Aussehen ist der Hirschhornwegerich dem Rucola sehr ähnlich. Im Geschmack ist er jedoch deutlich milder und leicht nussig. Nur die etwas größeren, älteren Blätter können leicht bitter werden. Hirschhornwegerich enthält reichlich Vitamin A, Vitamin C und diverse Mineralsalze.

Der Hirschhornwegerich ist zurzeit auch bei uns erhältlich!

Rezept Hirschhornwegerich-Salat: Den Hirschhornwegerich waschen und gut abtropfen lassen. Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett goldbraun rösten und abkühlen lassen. Die Schalotten schälen und fein hacken. Aus Essig, Öl, Schalotten, Salz und Pfeffer eine Salatsauce rühren. Hirschhornwegerich in mundgerechte Stücke schneiden und auf 4 Tellern anrichten. Cocktailtomaten waschen, halbieren und obenauf legen. Mit einem Sparschäler Späne vom Gruyere oder Parmesan abhobeln und über den Salat geben. Den Salat mit der Salatsauce überziehen und mit den Pinienkernen bestreuen.

 

Frisch eingetroffen: der Primeur Merlot Vin de Pays 2016

Jedes Jahr, pünktlich am 15. Oktober, steht der Primeur aus Südfrankreich in den Läden. Bei uns ist er jetzt auch erhältlich: Der Mont Caillou von Vivolovin wird angebaut von den Winzern VIGNOBLE DE LA VOIE D'HÉRACLÈS und ist ein Zusammenschluss von Winzern aus fünf Dörfern nahe Nimes am Rande der Camargue. Seit 1997 sind sie durch Ecocert zertifizierte Bio-Winzer. Mit rund 400 ha Bio-Rebflächen sind sie einer der größten Bioweinanbieter in Frankreich.

Der Primeur Merlot Vin de Pays 2016 ist vegan.

Mehr Wissenswertes zum Primeur finden Sie auf der Homepage der SCHROT&KORN .

 

Köstlich vegetarisch


Die besten Wintergerichte in der Zeitschrift "Köstlich vegetarisch"; Themen sind u. a.

  • Heiß geliebt: Maronen
  • Herzhaftes mit Apfel, Birne & Co.
  • Auf Besuch in Tschechien

 

Wissenswertes für Besserwisser: Der Kürbis (Hokkaido)

Kürbisse gehören – botanisch betrachtet – zur Gruppe der Panzerbeeren. Die Früchte haben eine feste, harte Schale und darunter weicheres Fruchtfleisch. Ganz im Inneren der Kürbisse wachsen die Kerne, eingebettet in weiches, langfaseriges Gewebe. Wie groß Kürbisse werden, hängt, neben klimatischen Bedingungen, vor allem von der Sorte ab. Die bei Riesenkürbiszüchtern beliebte Sorte Atlantic Giant kann Kürbisfrüchte von mehreren hundert Kilogramm ausbilden (Weltrekord 2007: 766 kg). Vor allem bei großen Kürbissen ist zu beobachten, dass die Früchte hohl sind. So sind die Außenwände aus Fruchtfleisch – je nach Sorte – meist nur mehrere Zentimeter dick.

Der größte Teil des Innenraums ist aber mit einem Gas ausgefüllt, nämlich mit Luft. Botaniker haben dafür eine einfache Erklärung: als nicht-grüne Pflanzenbestandteile brauchen Kürbisfrüchte Sauerstoff zum Leben. Das Pflanzengewebe ist daher dicht mit sehr feinen Luftkanälen durchzogen, von den Blättern über die Stiele bis hin zu den Wurzeln und Früchten. Luft kann somit zum einen durch den Stiel in die Kürbisse gelangen. Zum anderen ist es auch möglich, dass über die Schale der Kürbisse ein Luftaustausch erfolgt.

Anders als der Name vermuten lässt, stammt der Hokkaidokürbis wie alle Gewächse der Familie Cucurbita (z.B. Zucchini, Gurke, Melonen) aus Lateinamerika. In Japan bekam das fremde Kind dann seinen Namen, in der Provinz Hokkaido wurde er besonders kultiviert und weitergezüchtet. Es entstanden hier z.B. die bekannten Sorten "Red Kuri" und "Ukuchi Kuri", während der "Potimamarron", dessen Geschmack an Maronen erinnert, in Frankreich in der Sologne selektiert wurde. Die amerikanischen Ureinwohner schmorten am liebsten den ganzen Kürbis in heißer Asche, brachen Stücke heraus und benutzten nach Verzehr des weichen Fruchtfleisches dann die Schale entweder als Löffel oder Kochtopf. In jeder Hinsicht ein "vollwertiges" Gemüse also.

Für den Hokkaido dagegen gibt es eine unüberschaubare Fülle an leckeren Rezepten (angefangen von der Suppe, über eingelegte Varianten oder aus dem Ofen uvm.), bei denen die Rinde ebenfalls verwendet werden kann, denn sie zerfällt beim Kochen und liefert zudem noch mal reichlich wertvolle Inhaltsstoffe, hierbei ist besonders Vitamin E zu erwähnen. Gelagert wird der Hokkaido möglichst frostfrei und trocken bei Temperaturen um 8-10°C. Unter diesen Umständen ist er mehrere Monate, in der Regel bis kurz vor Weihnachten, haltbar.



Am 31.10.2016 ist Halloween, Zeit für einen schönen Schnitzkürbis!

 

Stielmus



Stielmus, eine zur Familie der Speiserüben gehörende Kohlart, ist eine Spezialität in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und den Niederlanden. Regional ist Stielmus auch unter den Namen Stängel- oder Streifmus bekannt. Im Gegensatz zu den Mai-, Teltower und Herbstrübchen ist Stielmus ein ausgesprochenes Blatt-Kohl-Gemüse. Man verzehrt nicht die Rübe, sondern das junge Laub. Dazu werden weiße Rüben oder Herbstrüben mit besonders aufrecht wachsendem Laub so dicht gesät, dass sie gar keine Rüben entwickeln können und gezwungen sind, lange Blattstiele zu bilden. Mitunter werden auch Sorten genommen, die keine Rüben ausbilden. Diese werden mitsamt der Wurzel geerntet, was die Verdunstung der zarten Blätter einschränkt. Die Inhaltsstoffe des Stielmus sind mit denen des Chinakohls vergleichbar. Besonders Kohlenhydrate, Eiweiß, wertvolle Aminosäuren, Kalium, Calcium, Eisen, Provitamin A und 36mg/100g Vitamin C, sowohl der niedrige Kaloriengehalt sind hervorzuheben. Senföle, die außerdem eine bakterizide Wirkung haben, sind für den dezenten Kohlgeschmack und –geruch verantwortlich.

Rübstiel kann auf vielfältige Weise zubereitet werden. Er kann roh, fein geschnitten als Salat mit pikantem Dressing, zusammen mit anderen Gemüsearten zu schmackhaften Eintöpfen oder wie Spinat, Mangold und Chinakohl verarbeitet werden. Eine rheinische Delikatesse ist gedünsteter Rübstiel mit gebutterten Kartoffeln und Bratlingen. Stielmus wird bei der Lagerung wie Salat, Mangold oder Spinat behandelt, die Haltbarkeit ist begrenzt.

 

Landlust

Die neue Landlust ist da! Themen in diesem Heft:
  • Hagebuttenzeit
  • Schwarzwurzeln
  • Der Duft der Weihnacht
  • Kleiner Räuber: Mauswiesel

 

Klimaschutz-Zertifikat für den Weidenhof

Seit dem 01. September 2016 wird der Weidenhof von LichtBlick mit Ökostrom versorgt. Die durch LichtBlick in das Stromnetz eingespeiste elektrische Energie stammt weder aus Atom-, noch aus Kohle- oder Ölkraftwerken und wird vollständig aus ökologischen Energiequellen gewonnen. Durch den Bezug von LichtBlick-Strom vermeidet dieser Betrieb jährlich 35,23 Tonnen zurechenbare CO2-Emissionen.
Zertifikat

 

Balsamico von Byodo

Das spezielle Mischungsverhältnis aus biologischem Rotweinessig und konzentriertem Traubenmost verleiht dem dunklen Byodo Aceto Balsamico di Modena IGP seinen besonders ausgewogenen, harmonischen Geschmack.
Er schmeckt ideal zu Salaten und zu Tomate mit Mozzarella und ist hervorragend als Würzmittel für kalte und warme Speisen geeignet.

 

 

Avocado: mild und nahrhaft

Das gelblich-hellgrüne Fruchtfleisch der Avocado ist weich und schmeckt leicht süßlich nussartig. Keine Frucht, neben der Olive, enthält mit bis zu 30% mehr Fett. Aus diesem Fett wird z.B. Speiseöl gewonnen, es wird aber auch für kosmetische Zwecke verwendet. Hauptbestandteil sind mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Die Avocado wird aufgrund ihres angenehmen Geschmacks auf zahlreiche Weise zubereitet. Überwiegend wird sie frisch verzehrt. Man schneidet die Frucht in der Mitte längs durch und nimmt den Samenkern heraus. Einfach mit Zitronensaft, Salz und Pfeffer gewürzt und dann ausgelöffelt schmeckt sie den meisten Menschen am besten.

Schon gewusst?
Die Avocado Hass ist reif, wenn die Schale sich schwarz bis violett färbt und unter Druck leicht nachgibt.

 

Das leckere Anti-Stress Gemüse

Mancher kennt Fenchel wohl nur als Tee aus Kindertagen, um einen aufgewühlten Magen zu beruhigen. Dafür verwendet man die anisartig schmeckenden Samen des wilden Fenchels oder des Gartenfenchels.

Hildegard von Bingen schreibt in ihrem Kräuterbuch, der sogenannten "Physica": "Wie auch immer er gegessen wird, macht er den Menschen fröhlich und vermittelt ihm angenehme Wärme und eine gute Verdauung." Die Verdauung steht bei ihr ganz im Vordergrund, außerdem gilt ihr Fenchel als ein Mittel zur allgmeinen Stärkung.

Als Gemüse ist die weiße, knackige Blattknolle des Fenchels eine gesunde Köstlichkeit, die immer mehr Menschen zu schätzen wissen. Fenchelknollen lassen sich sowohl als Rohkost wie auch gekocht oder gebraten verspeisen. Viel Vitamin A und doppelt soviel Vitamin C wie Orangen, dazu viel Calcium, Eisen und Phosphor machen das mit nur 24 Kilokalorien pro 100 Gramm schlanke Gemüse zu einem gesunden Genuss. Ein zusätzliches Plus für das Wellness-Food: auch der Gemüsefenchel enthält, wie die für den Tee verwendeten Fenchelsamen, bestimmte ätherische Öle, die magenberuhigend und entzündungshemmend wirken.

Was macht eine Kokosnuss eigentlich aus?

Im botanischen Sinne ist die Kokosnuss keine echte Nuss. Vielmehr ist sie eine sogenannte Steinfrucht und gehört mit einem Gewicht von bis zu 2,5 kg (inkl. Schale) zu den größten Früchten im Pflanzenreich.

Die "Nuss", wie wir sie aus dem Handel kennen, ist der Kern der Frucht und das Kokosfleisch ist der Inhalt des Kerns. Das eigentliche Fruchtfleisch, das sogenannte "Mesokarp", ist sehr faserig und ungenießbar. Daraus werden z.B. Seile produziert.

Wie bekommt man den Kokosnusskern bloß geöffnet?
Es gibt einen einfachen Trick: Gezielte Schläge auf bestimmte Stellen der Nuss sind das Geheimnis. Wenn man eine Kokosnuss näher betrachtet, stellt man fest, dass um den Kern der Kokosnuss drei "Nähte" verlaufen. Schlägt man mit der Spitze einer anderen Kokosnuss auf die Mitte einer dieser Rillen, entsteht ein Riss oder es bricht im besten Fall die Schale auf. Alternativ lässt sich auch ein Hammer benutzen. Mit dieser Methode hat man gute Chancen, dass das Fleisch der Nuss erhalten bleibt und die Milch nicht verschüttet wird.

 

Gegen den MÜLL

Damit Ihr Obst und Gemüse wohlbehalten bei Ihnen ankommt, packen wir Empfindliches in Papier- oder Plastiktüten. Da wir aber gern weniger Müll produzieren möchten, bitten wir darum, die nicht genutzten Tüten (natürlich können Sie selbst die Tüten auch weiterbenutzen!) wieder zurück in die Grüne Kiste zu legen.

Danke!

 

Der geheimnisvolle Chicorée

Der Chicorée gehört zu der Familie der Korbblüter und ist der sichtbare bodenaufliegende Teil einer Rübe. Einige Geschichten werden über den Chicorée und seine Entstehung erzählt. So sollen belgische Bauern aufgrund einer sehr hohen Ernte die Zichorienwurzeln eingelagert haben wodurch die Knospen, der heutige Chicorée, entstanden.

Eine weitere Geschichte ist, dass die Bauern in der revolutionären Zeit die Zichorienwurzeln, die damals als Kaffeeersatz dienten, unter einer Schicht Erde versteckten und durch Zufall die knackigen weißen Blätter entdeckten.

Der Chicorée hat es also gerne kalt und dunkel, damit er aus der Zichorienwurzel wächst. Auch später in der Ladenauslage hat es der Chicorée gerne dunkel. Um die UV-Strahlen von ihm fern zu halten wird er daher oft mit violetter Folie abgedeckt. Sonst würden die schönen weißen knackigen Blätter des Chicorée schnell grün werden.

Unsere Weinempfehlung

Nero di Troia Duca d'Ascoli

Man vermutet, dass die heute seltene Rebsorte Nero di Troia von den Griechen aus dem legendären Troja ins Land gebracht wurde.Ein Wein mit Aromen nach dunklen Beeren, vollem Körper und sanften Tanninen.
6 Flaschen liefern wir in einer schönen Holzkiste!
Weinpass

 

Das sind ja richtige Glückspilze!

Schon seit Menschengedenken gehören Pilze zum Speiseplan der Menschen. In steinzeitlichen Pfahlbausiedlungen in der Schweiz wurden Reste von Zunderschwämmen, Stäublingen und Eichenwirrlingen gefunden. Nordasiatische und nordamerikanische Medizinleute und Schamanen benutzen seit Jahrtausenden Pilze, um sich kontrolliert und bewusst an ihren Giftwirkungen zu berauschen. Die Pharaonen des Alten Ägypten sahen in den Pilzen eine Speise für die Götter. Im Römischen Reich bekamen Soldaten regelmäßig Pilze als Stärkungsmittel zu essen. In China wurde vor gut 1.000 Jahren mit dem Anbau des Shiitake begonnen, dessen Heilkraft in Ostasien in umfangreicher Literatur wissenschaftlich dokumentiert ist. Im Mittelpunkt steht dabei die antivirale, die Anti-Tumor- und die cholesterinsenkende Wirkung. Das Shiitake-Extrakt ist in Japan für die Krebs-Nachsorge amtlich zugelassen.
Zuchtpilze sind in der Regel kaum verschmutzt, wenn doch, dann allenfalls nur kurz unter Wasser abspülen, da sie sich sonst mit Wasser vollsaugen und matschig werden. Am besten trocken mit einem Pinsel, einer kleinen Bürste oder Messer säubern. Ansonsten sind Pilze sind sehr vielseitig in ihrer Verwendung: Sie können gekocht, gedünstet, gebacken, gegrillt oder geschmort werden.

 

Munter durch den Tag!

Manchmal kann der Alltag richtig anstrengend sein. Da wünscht man sich einen schnellen Muntermacher, der einen wieder auf Trab bringt. Schokolade und Co. sorgen zwar für ein kurzes Glücksgefühl, auf Dauer sind sie aber ungesund für den Körper.

Was also tun? Bereits in den Morgenstunden können wir uns für den Tag stärken: Ein leckerer Smoothie mit viel Vitamin C oder ein kernigfruchtiges Körnerfrühstück sorgt für Energie. Statt des Tässchens Kaffee darf es auch Grüner Tee sein, denn dieser erfrischt und beruhigt zugleich, während ein Zuviel an Kaffee die Nervosität steigert.

Sorgen Sie auf der Arbeit für frische Luft und ausreichend Bewegung. Die Luft fördert die Gehirndurchblutung und ein kleiner Spaziergang, vielleicht in der Pause, gibt Ihnen nöötige Ablenkung und neuen Schwung.

Gönnen Sie sich auch immer eine Auszeit am Tag. Eine kleine Unterbrechung des Alltags, um wieder auf neue Gedanken zu kommen. Nachts ist ausreichend und erholsamer Schlaf eine Wohltat.

Leben im Kreis Steinfurt


Für alle, die mit viel Spaß ihre - und unsere - Umgebung besser kennenlernen möchten, haben wir jetzt das richtige Spiel: Leben im Kreis Steinfurt!

Wir gehen auf Wanderschaft durch den Kreis Steinfurt, lernen ganz nebenbei die Sehenswürdigkeiten kennen und versuchen dabei, so viele Punkte wie möglich zu ergattern. Trotzdem ist es kein gewöhnliches Wirtschaftsspiel, bei dem es um Gewinn und Macht geht. Ein Spiel für die ganze Familie!
Jetzt bei uns und in unserem Online-Shop erhältlich für 14,95 EUR.

 

Trockenfrüchte



In unserem Bioladen und Onlineshop gibt es seit Neuestem lose Trockenfrüchte. Diese Sorten haben wir vorrätig: gebrannte Mandeln, getrocknete Ananas, getrocknete Mandeln, Kokosstreifen mit Haut, Dattelrollen mit Nüssen, Apfelringe, Feigen, Mandeln und Haselnüsse mit Schale, Mandeln in Zartbitterschokolade und in Vollmilch mit Zimt.

Sie werden in schöne Klarsichttüten verpackt.
Im Online-Shop sind sie unter "Obst" einsortiert. Die Abgabe ist ab 100g möglich.

 

Wie vegan ist Wein?

Wein wird aus vergorenen Trauben gewonnen. Jedoch gibt es verschiedene Möglichkeiten Geschmack, Struktur und Stabilität des Weines zu beeinflussen. Einige der sogenannten Schönungsmitel enthalten tierische Substanzen.
» mehr Informationen

 

Damit wir auch in Zukunft freie Bio-Sorten einkaufen können

Gentechnik? Nein! Patente auf Lebewesen? Nein! Saatgut-Monopol? Nein! Es liegt auf der Hand, dagegen zu sein - aber es genügt nicht. Wir brauchen Auswege, Lösungen, Alternativen.

Der Verein Saat:gut e.V. hat sich zum Ziel gesetzt, auf natürlichem Wege wertvolle Sorten zu züchten, Landwirte und Gärtner zum Mitmachen zu animieren und ein Kundenbewusstsein für die Problematik und Chancen der Züchtungsarbeit zu schaffen. Und dass Saatgut wieder für jedermann zugänglich wird - als freies Kulturgut der Menschheit.

Darum engagiert sich der Verein Saat:gut e.V. vor allem auf drei Gebieten: in der Pflanzenzüchtung, der Fortbildung und der Öffentlichkeitsarbeit.
» Mehr Informationen

 

Wichtig!! Unsere E-Mail-Adresse

Unsere alte E-Mail-Adresse weidenhofwechte@aol.com existiert nicht mehr. Die Mails kommen nicht mehr bei uns an! Deshalb benutzen Sie bitte nur noch info@weidenhof.net, wenn Sie uns eine E-Mail schreiben.

 

Lesetipp: Markt und Moral

Warum kaufen Konsumenten billige T-Shirts, obwohl sie gegen Kinderarbeit und Ausbeutung sind, kaufen billiges Fleisch, obwohl sie Massentierhaltung ablehnen?
Nicht Geld allein, Märkte untergraben die Moral - das wollten Wissenschaftler mit einem Mäuseexperiment beweisen und kamen dabei zu erstaunlichen Erkenntnissen.
» zum Artikel (Frankfurter Rundschau 22.6.2013)

 

Bio aus Übersee?



Viele Menschen wundern sich, dass Bio-Produkte auch aus weiter Ferne kommen. Sie fragen sich, wie kann etwas Bio sein, wenn es erst einen weiten Weg über die Ozeane und Meere der Welt auf sich nehmen muss?

Nicht alle Bio-Produkte können in Deutschland angebaut, produziert oder hergestellt werden. Einige Produkte, wie Bananen und Kokosnüsse oder Kaffee- und Kakaobohnen, können in unserem Klima nicht gedeihen.
Da die Klimaverhältnisse in südlichen Ländern oder auf anderen Kontinenten sich sehr von unserem Klima unterscheiden, kommen einige Bio-Produkte von dort. Außerdem ist es oftmals notwendig auch einheimische Produkte zu importieren. Somit können die Kunden das ganze Jahr über mit Bio-Produkten versorgt werden, die in Deutschland saisonal begrenzt oder gar nicht anbaufähig sind.

Wenn es notwendig ist Bio-Produkte von Übersee herantransportieren zu lassen, erreichen sie uns auf dem umweltfreundlicheren Schiffsweg. Flugware hat einen viel höheren Energieverbrauch und schädigt die Umwelt sehr.

Bio nicht gesünder ???

Zu der kürzlich in der Presse erschienenen Nachricht über eine Studie, dass bio nicht gesünder sei, ist in der Frankfurter Rundschau eine wunderbare Kolumne erschienen, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten: "Liebe Biogemüse-Studie!"